Reorganisation des Seenotrettungsdienstes in Laboe

 

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Tag der Seenotretter ist am 27. Juli

 

■ ■ ■ ■ Hubschrauber vor Darßer Ort abgestürzt  ■ ■ ■ ■

Gegen 18.40 Uhr ist heute, Freitag, den 28. Februar 2014, ein Hubschrauber der DRF Luftrettung östlich von Darßer Ort (Mecklenburg-Vorpommern) während eines Übungsfluges mit vier Personen an Bord abgestürzt. Zwei Personen wurden vom Seenotkreuzer THEO FISCHER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aufgenommen, zwei weitere werden vermisst. Der Hubschrauber ist inzwischen gesunken.

 

Der Hubschrauber hatte unmittelbar zuvor eine Windenübung mit dem Seenotkreuzer durchgeführt. Während des Weiterfluges noch in Sichtweite des Seenotkreuzers stürzte er ins Meer. Zurzeit findet eine umfangreiche Suche nach den beiden Vermissten statt.

 

Da es sich um einen Luftnotfall handelt, wird die Suche vom RCC Glücksburg der Deutschen Marine koordiniert. Vor Ort sind mehrere Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote der DGzRS und zahlreiche weitere Schiffe, unter anderem von der Bundespolizei und der Wasserschutzpolizei sowie ein SAR-Hubschrauber der Marine und ein dänischer Hubschrauber. Derzeit werden Feuerwehrtaucher vom SAR-Hubschrauber zum Seenotkreuzer THEO FISCHER gebracht. Dieser wird das Taucher-Team zur Absturzstelle bringen.

 

Aktualisierung 1. März, 9.45 Uhr:

In der Nacht konnten die beiden Vermissten nur noch tot aus der Ostsee geborgen werden. Zudem erlag eines der beiden zunächst geretteten Besatzungsmitglieder des Hubschraubers später an Land seinen Verletzungen.

 

Quelle: DGzRS

 

DGzRS Einsatzbilanz 2013

2081 Einsätze und dabei 718 Menschen aus Seenotgerettet und Gefahr befreit.

 

2013 haben die Besatzungen der 60 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote in Nord- und Ostsee
• 65 Menschen aus Seenot gerettet,
• 653 Menschen aus drohender Gefahr befreit,
• 438 Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen
    zum Festland transportiert,
• 36 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,
• 967 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
• 513 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.

DGzRS Einsatzbilanz 2013 komplette Ausführung
Einsatzbilanz 2013.pdf
PDF-Dokument [12.2 KB]

 

17.01.2014   DGzRS gibt neues Seenotrettungsboot für Freiwilligen-Station in Auftrag und wird 2015 im Jubiläumsjahr der DGzRS getauft werden.

Die Rostocker Werft Tamsen Maritim wird ein neues Seenotrettungsboot für eine Freiwilligen-Station bauen.,

Das neue Seenotrettungsboot mit der internen Bezeichnung SRB 65 wird ein modifizierter Nachbau der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse der DGzRS.

 

Die Eckdaten des neuen Seenotrettungsbootes:
Länge über Alles: 10,1 Meter • Breite über Alles: 3,61 Meter • Tiefgang: 0,96 Meter •
Verdrängung: 7 Tonnen • Geschwindigkeit: 18 Knoten (ca. 33 km/h) • Besatzung: Freiwillige • Antrieb: ein Propeller, 380 PS

Erlös der EISWETTE 2014 zu Gunsten der DGzRS 427.000 Euro

zum Vergleich: vor 30 Jahren Rekordergebnis von 135.000 DM

Quelle: DGzRS-Jahrbuch 1985 S. 24

Geschichte der Eiswette von anno1829
Eiswette-Geschichte.pdf
PDF-Dokument [582.5 KB]

Quelle der Bilder-Show: DGzRS

"Längsseits" 4/2013 ist erschienen.

Ausgabe 4-2013 --siehe DGzRS Infos +Arbeit der Retter+

Quelle: DGzRS

Taufe des ersten Neubaus zum 150. Geburtstag der DGzRS 2015 geplant


Die DGzRS hat den Auftrag zum Bau des Typschiffs für eine völlig neue Seenotkreuzer Klasse vergeben. Das moderne Spezialschiff, in das alle Erfahrungen der

Seenotretter aus dem Einsatz einfließen, wird von der Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser gebaut. Der erste Neubau dieser neuen 28-Meter-Klasse soll 2015 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der DGzRS getauft und in Dienst gestellt werden. Der völlig neu konstruierte Seenotkreuzer ist als leistungs-fähiger Nachfolgetyp für die bewährte 27,5-Meter-Klasse der DGzRS vorgesehen. Die Stationierung des ersten Neubaus der 28-Meter-Klasse soll nach derzeitigen Planungen Mitte 2015 auf Amrum erfolgen. Dort soll das

Typschiff der neuen Klasse allerdings zunächst die 23,3Meter lange VORMANN LEISS ersetzen, den dann dienstältesten Seenotkreuzer an der schleswig-holsteinischen Westküste (Baujahr 1985). Gemeinsam

mit den in den vergangenen Jahren in Dienst gestellten kleineren neuen Seenotkreuzern der Nachbarstationen

wird der Neubau diesen Teil der viel befahrenen Deutschen Bucht absichern. Über den Ersatzzeitpunkt der ersten im Dienst befindlichen 27,5-Meter-Seenotkreuzer,

die 2015 das durchschnittliche Dienstalter bei der DGzRS von rund 30 Jahren erreichen, hat das Rettungswerk noch keine Entscheidung getroffen.Die sechs Schiffe dieser Klasse sind seinerzeit über einen Zeitraum von acht

Jahren (1984/85 bis 1992/93) gebaut und in Dienst gestellt worden. Entsprechend wird auch ihr Ersatz nach und nach über einige Jahre hinweg erfolgen. Für die neue 28-Meter-Klasse haben erste Schlepp- und Seegangs-versuche am Modell in der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt stattgefunden, um die Rumpfform zu optimieren. Mit dem Verlauf dieser Versuche ist die DGzRS sehr zufrieden. Die Eckdaten der neuen Klasse:

Länge über Alles: 27,90Meter

Breite über Alles: 6,2Meter

Tiefgang: 2,00Meter

Geschwindigkeit: 24 Knoten (ca. 45 km/h)

Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz)

Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS =

2.880 kW/3.916 PS

Verdrängung: 120 Tonnen

In der für Seenotkreuzer typischen Heckwanne

wird der neue Seenotkreuzer ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich führen. Wie alle Rettungseinheiten

der DGzRS werden Seenotkreuzer und Tochterboot im bewährten Netzspantensystem vollständig aus Aluminium

gebaut, als Selbstaufrichter konstruiert und ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.

Seenotretter befreien Krabbenkutter in nächtlichem Einsatz aus misslicher Lage

Seenotkreuzer EISWETTE/Station Nordstrand
Die Besatzung des Seenotkreuzers EISWETTE/Station Nordstrand der DGzRS kam den Krabbenfischern zu Hilfe. (Archivfoto)

25. Nov. 2013,  12:44Uhr

Zwei Krabbenfischer im nordfriesischen Wattenmeer verdanken den glücklichen Ausgang ihrer Fangreise den Seenotrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Bei auflandigem Wind kamen die beiden Männer in der Nacht zu Montag, 25. November 2013, mit ihrem Kutter an der Westseite des Süderoogsandes fest. Aus eigener Kraft konnten sie sich nicht mehr helfen. Der Seenotkreuzer EISWETTE befreite den Kutter in mehrstündigem nächtlichen Einsatz aus seiner misslichen Lage.

 

Quelle u. mehr : DGzRS 

Schiffstaufe am 13 Dez,

in List / Sylt


Bild: DGzRS mehr Infos --ins Bild klicken--

 

SK 34 heißt jetzt PIDDER LÜNG    
  "Ich taufe Dich auf den Namen PIDDER LÜNG ..." Unser neuester Seenotkreuzer hat in List auf Sylt seinen Namen erhalten. Sein Arbeitsboot heißt MICHEL. SK 34 trägt einen Namen mit Bezug zu Sylt, sein Arbeitsboot einen Namen mit Bezug zu Hamburg, so wie es der Ausgang unseres Spendenwettbewerbs "Reetdach gegen Reeperbahn" festgelegt hatte.

Die Eckdaten des neuen Seenotkreuzers:
Länge über Alles: 19,90 Meter

• Breite über Alles: 5,05 Meter

• Tiefgang: 1,30 Meter

• Geschwindigkeit: 22 Knoten (ca. 41 km/h)
• Besatzung: 7/3 Pers. (Stamm/Einsatz)

• Antrieb: ein Propeller 1.220 kW/1.630 PS

• Verdrängung: 38 Tonnen

• Arbeitsboot: 4,80 Meter lang, 0,40 Meter Tiefgang, Geschwindigkeit 30 Knoten (ca. 56 km/h)

Der neue Seenotkreuzer der Station List auf Sylt hat in der Nacht zu Sonntag, 10. November 2013, bei seinem ersten Einsatz seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die noch ungetaufte Rettungseinheit mit der internen Bezeichnung SK 34 der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppte einen manövrierunfähigen Fischkutter sicher zur dänischen Nordseeinsel Rømø in den Hafen von Havneby.

 

mehr dazu unter www.seenotretter.de

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